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GEZ will 400 neue Mitarbeiter einstellen

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Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) will ihr Personal aufgrund der Gebührenreform deutlich aufstocken. Die GEZ hat zurzeit etwa 1150 interne und 300 bis 400 externe Mitarbeiter. Um die Reform zu stemmen, werde man 200 interne und 200 externe Mitarbeiter zusätzlich einstellen, erklärte (PDF) GEZ-Chef Hans Buchholz bei einer Sitzung des Haupt- und Medienausschusses im Landtag Nordrhein-Westfalen. Ab 2013 soll die Rundfunkgebühr nicht mehr für Empfangsgeräte, sondern pro Haushalt oder Betriebsstätte erhoben werden, was zusätzliche Arbeit verursache.

Die neuen Mitarbeiter würden befristet für maximal zwei Jahre eingestellt. Die "Übergangsphase" nach Beginn der Reform soll laut GEZ bis 2015 dauern. Danach werde man die Zahl der Beschäftigten "drastisch" zurückfahren und "nach der Normalisierung" weniger als 1000 Mitarbeiter intern und zwischen 100 und 200 extern beschäftigen, sagte Buchholz

Die GEZ versende jährlich etwa 70 Millionen Briefe und erhalte rund 50 Millionen, sagte Buchholz. Für die Übergangsphase rechne er mit 40 Millionen zusätzlichen Sendungen und 26 Millionen zusätzlichen Antworten. Die GEZ werde sich außerdem einen neuen Namen geben. "Weil es dann ja keine Gebühren mehr, sondern einen Beitrag einzuziehen gilt", sagte Buchholz. (cwo)