GM-Tochter Cruise stellt autonomes Taxi ohne Lenkrad und Pedale vor

Cruise hat das zusammen mit Honda entwickelte autonome Taxi namens Origin vorgestellt. Wann es in Betrieb gehen soll steht noch nicht fest.

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(Bild: Cruise)

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Die General-Motors-Tochter Cruise hat ein Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale für ihre geplante Robotertaxi-Flotte vorgestellt. Der Wagen mit dem Namen "Origin" wirkt äußerlich recht klobig, weil Vorder- und Rückseite gleich aussehen. Die bis zu vier Passagiere, die einander gegenüber sitzen, steigen über breite Schiebetüren ein. General Motors wird die Elektroauto-Plattform bereitstellen, wie Cruise mitteilte.

Einen Termin für den Start der Robotertaxi-Dienste nennt Cruise weiterhin nicht. Die Firma wollte ursprünglich bereits im vergangenen Jahr in San Francisco loslegen. In der Stadt sind seit Jahren viele Cruise-Roboterwagen auf Basis von GMs elektrischem Chevrolet Bolt mit Sicherheitsfahrern unterwegs.

Die zusammen mit Honda entwickelten "Origin"-Fahrzeuge sind modular aufgebaut und sollen mehr als 1,6 Millionen Kilometer halten. Selbstfahrende Taxis sollen möglichst rund um die Uhr unterwegs sein, deshalb müssen sie robuster als heutige Fahrzeuge sein.

Auch Ford und Volkswagen kündigten bereits an, dass sie spezielle Wagen für die Robotertaxi-Flotten entwickeln werden. Ford setzt dabei zunächst auf Hybrid-Antriebe, um auf Batterieladezeiten verzichten zu können. Volkswagen will wie Cruise gleich elektrisch fahren. (anw)