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GPLv3 bekommt inoffizielle deutsche Übersetzung

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Die Neufassung der GNU General Public License (GPL) hat eine deutsche Übersetzung bekommen. Sie hat ausdrücklich inoffiziellen Charakter und soll nach Angaben ihres Verfassers Peter Gerwinski lediglich dazu dienen, deutschsprachige Leser zu einem besseren Verständnis der Bedingungen der neuen Lizenz zu verhelfen.

Die endgültige Fassung der GPLv3 hatte die Free Software Foundation (FSF) nach anderthalbjähriger Entwicklungszeit am 29. Juni freigegeben. Gerwinski ist Mitgründer der Free Software Foundation Europe (FSFE) – des europäischen Ablegers der FSF. Auch von der GPLv2, die sich seit ihrem Erscheinen 1991 zum meistverbreiteten Open-Source-Lizenz entwickelte, hatte Gerwinski eine deutsche Übersetzung erstellt. (akl)