Menü

GPU Technology Conference 2017: Volta, Deep Learning, Virtual Reality

Die wichtigste GPU-Konferenz des Jahres steht vor der Tür: Erwartet werden Neuigkeiten über Nvidias kommende GPU-Generation Volta, Fortschritte beim Deep Learning und Autonomen Fahren sowie neue Nutzungsszenarien für VR.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 22 Beiträge
GPU Technology Conference 2017: Volta, Deep Learning, Virtual Reality

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auf der GPU Technology Conference 2016

Am Montag beginnt im kalifornischen San Jose die GPU Technology Conference 2017. Veranstalter Nvidia lädt zur weltweit wichtigsten Konferenz für GPU-Entwickler in die "Hauptstadt des Silicon Valley" und gibt in verschiedenen Technikbereichen einen Ausblick auf die wichtigen Entwicklungen der kommenden Monate und Jahre. Gastgeber Nvidia erwartet in diesem Jahr rund 8000 Teilnehmer, im Jahr 2016 waren es 5500. Darunter nehmen 225 Firmen sowie 210 Universitäten und Forschungszentren teil. Insgesamt soll es über 650 Sessions mit zirka 850 Sprechern geben.

Besonders gespannt ist die Fachwelt aber auf Neuigkeiten von Nvidia. CEO Jen-Hsun Huang hat die GPU Technology Conference (GTC) in den vergangenen Jahren genutzt, um die jeweils neuen GPU-Generationen vorzustellen, zuletzt etwa Kepler, Maxwell und Pascal. Zusammen mit führenden Chip-Entwicklern gibt es meist spannende Einblicke in die Neuerungen der jeweiligen Architektur und die Auswirkungen auf Profi- und Consumeranwendungen. Für die diesjährige GTC werden Details zur kommenden GPU-Architektur Volta erwartet – zumindest in der Präsentation von Huang, die am Mittwoch um 18 Uhr deutscher Zeit stattfindet.

Nvidias GPU-Chefentwickler Jonah Alben

(Bild: Martin Fischer)

Bereits im März 2013 hatte der Nvidia-Chef GPUs mit Volta-Architektur und Stacked DRAM angekündigt. Genaue Details zu den kommenden Volta-GPUs sind bisher nicht bekannt, vermutlich wird es aber Varianten mit HBM2-Stapelspeicher für Profi- und Supercomputing-Anwendungen geben. High-End-Varianten für Gamer könnte Nvidia möglicherweise mit GDDR6-Speicher ausstatten; so sollen entsprechende High-End-Grafikkarten laut einer Pressemitteilung von SK Hynix Anfang des kommenden Jahres erscheinen.

AMD will derweil bis Ende Juni seine kommende GPU-Generation Radeon RX Vega vorstellen, deren schnellste Varianten High Bandwidth Memory 2 nutzen und zahlreiche Architektur-Neuerungen im Vergleich zu derzeitigen Radeon-GPUs mitbringen.

Doch nicht nur die nächste GPU-Architektur wird von der Fachwelt mit Spannung erwartet, sondern auch Neuerungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren und Virtual Reality. Zahlreiche Firmenvertreter stellen sie in Sitzungen vor, Microsoft, Facebook, Google, die Stanford University, NASA, Lockheed Martin, Mayo Clinic, Wonderland, Honda, das Oak Ridge National Laboratory, Pixar und Baidu. (mfi)

Anzeige
Anzeige