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GTC 2013: Server-Systeme für 3D-Virtualisierung

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Bis zu 16 Nutzer gleichzeitig kann ein GRID-VCA-Serversystem mit 3D-Grafikdaten bedienen.

(Bild: Martin Fischer)

Nvidia hat auf der GPU Technology Conference unter der Bezeichnung GRID VCA zwei Serversysteme für professionelle Remote-Grafikanwendungen präsentiert. Sie übertragen mithilfe spezieller Software hardwarebeschleunigte 3D-Grafik oder Videos an entfernte Client-Systeme, indem sie ihre Framebuffer-Daten pixelgenau an virtuelle Maschinen ausgeben. Nvidia will speziell Firmen ansprechen und zeigte Beispiele aus dem Automobildesign- und Konstruktionsbereich. So lässt sich etwa ein hochdetailliertes Automodell via GRID VCA auf Tablets oder schwachen Notebooks ohne sichtbare Verzögerung interaktiv darstellen. Die Technik funktioniert unter Windows, Mac OS und Linux.

Ab Mai sollen – zunächst in den USA – zwei Serversysteme verfügbar sein: die Base- und Max-Version. Erstere kostet 24 900 US-Dollar, zusätzlich fallen 2400 US-Dollar pro Jahr für die erforderlichen Software-Lizenzen an (Nvidia GRID VGX Software). Insgesamt sind 8 Kepler-GPUs verbaut, die jeweils 4 GByte Grafikspeicher haben. Außerdem stecken im 4U-Servergehäuse 192 GByte Arbeitsspeicher.

Die Max-Version kostet 39 900 US-Dollar, bietet 16 GPUs, 32 CPU-Threads (Intel Xeon) und 384 GByte Speicher. Die Software-Lizenzen kosten pro Jahr 4800 US-Dollar. Mit Grid VCA Base und Max lassen sich 8 beziehungsweise 16 Nutzer gleichzeitig bedienen. Grid VCA wird unter anderem von Profi-Programmen der Firmen Adobe, Autodesk und Dassault Systems unterstützt. (mfi)

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