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Galileo-Satelliten warten auf den Start

Die nächsten vier Satelliten für den europäischen Satellitennavigationsdienst Galileo werden gerade für den Start vorbereitet und sind fertig betankt. Sie sollen am 12. Dezember mit einer Ariane-5-Rakete abheben.

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Galleo-Satelliten warten auf den Start

Drei der vier Galileo-Satelliten (Nummer 19-22) im so genannten "Fit Check" vor dem Start am 12. Dezember.

(Bild: ESA-CNES-Arianespace)

Am Dienstag gab es grünes Licht für die vier Galileo-Satelliten Nummer 19 bis 22, die am 12. Dezember 2017 in ihre Umlaufbahn in rund 23.500 Kilometer Höhe geschickt werden sollen. Die vier Satelliten wurden bereits im vorigen Monat paarweise zur Startbasis nach Kourou (Französisch Guyana) geschickt. Im dortigen Reinraum wurden sie noch einmal auf Schäden geprüft und anschließend probehalber mechanisch und elektrisch mit den Haltevorrichtungen verbunden, die für den sicheren Halt der Satelliten in der Rakete sorgen sollen. Am Freitag wurden sie betankt, sodass die Energiemenge für Korrekturmanöver der Orbits und Lagekorrekturen während der anvisierten Lebensdauer von zwölf Jahren reichen soll. Parallel dazu wird bereits die Ariane-5-Rakete montiert.

Nachdem das europäische Satellitennavigationsprojekt im Dezember 2016 offiziell in Betrieb gegangen ist, steigt die Zahl der insgesamt nutzbaren Satelliten somit von 15 auf 19. Regulär sollen es 24 Satelliten auf drei Bahnen in Walker-Konstellation werden, plus je zwei Reserve-Galileos. Die vier neuen, rund 730 Kilogramm schweren und telefonzellengroßen Galileos werden allesamt auf der Bahnebene A ausgesetzt, die sie somit komplettieren. (mil)

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