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GameBoy Advance stark gefragt

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Der japanische Konsolen- und Handheld-Bauer Nintendo ist mit dem GameBoy Advance mehr als zufrieden. Nach Angaben der deutschen Niederlassung wanderte der Spielzwerg seit dem Verkaufsstart im Juni mehr als 100.000 Mal über die deutschen Ladentheken. Nintendo-Pressesprecherin Ulrike Andresen gegenüber heise online: "Bereits Mitte der vergangenen Woche hatte der Game Boy Advance die 100.000er-Marke überschritten. Damit wurden unsere Erwartungen deutlich übertroffen." Axel Herr, Managing Director bei Nintendo Deutschland, rechnet bis zum Jahresende sogar mit rund einer Million Käufer.

Damit das Ziel möglichst bald erreicht wird, will der japanische Spielegigant europaweit mehr als 50 Millionen Euro für Marketing-Kampagnen ausgeben. Zusätzlich zu TV- und Radio-Spots soll das Spielegerät auch auf Plakaten und in Zeitungsanzeigen beworben werden.

Mittlerweile wurden laut Nintendo ebenso viele Spielekasseten wie Handhelds verkauft. Im Vergleich zum Game Boy (Color) sind die Spiele-Preise um etwa 20 bis 30 Prozent gestiegen. An der Spitze der Verkaufscharts liegt demnach Super Mario Advance. Aber auch die Zulieferer von Taschen, Schutzhüllen, Lupen und Mini-Lampen profitieren von den wachsenden Käuferzahlen. Kathrin Bachmann, InterAct-Pressesprecherin, kann sich über den Absatz insbesondere der Lampe PowerShield Advance, die das Problem der fehlenden Hintergrundbeleuchtung beim Game Boy Advance beheben soll, nicht beklagen: "Wir sind sehr zufrieden und sehen uns in unseren Erwartungen mehr als bestätigt." (daa)