Menü

Games Convention: Geheimnis um den Sensorstab der Wii-Konsole gelüftet

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 131 Beiträge

Die Fernbedienung der Wii-Konsole hat nicht nur einen Bewegungssensor eingebaut, der Drehungen und Beschleunigungen in alle Richtungen registriert. Zusätzlich muss der Spieler an seinem Fernseher einen etwa 30 cm langen Stab befestigen, dessen genaue Funktionsweise Nintendo bisher verschwiegen hat. Doch im Betrieb lässt sich dieses Geheimnis mit einer simplen Digitalkamera lüften, deren Sensor immer auch auf für das menschliche Auge unsichtbares Infrarot-Licht reagiert. So hat Nintendo an jedem Ende vier Infrarotdioden in den Stab integriert, die auf dem Foto hell leuchten. An der Front der Fernbedienung befindet sich ein Sensor, der die genaue Position der Lämpchen registriert und daraus die Neigung zum Fernseher sowie die Entfernung laut Aussage von Entwicklern von Electronic Arts auf 1 cm genau ermittelt. Der Spieler muss für die Zeigerfunktion also mit der Fernbedienung Sichtkontakt zum Fernseher halten.

Acht Leuchtdioden in einem Stab ober- oder unterhalb des Fernsehers (für das menschliche Auge nicht sichtbar) verraten der Wii-Fernbedienung ihre Position im Raum.

Die Konsole ist gerade einmal so groß wie ein externes optisches Half-Height-Laufwerk mit blau leuchtendem Einzugsslot für die DVD-Datenträger. Im Betrieb sind die Laufgeräusche der Wii-Konsole kaum wahrnehmbar, lediglich an der Rückseite merkt man den schwachen Luftzug eines Lüfters. Das Netzteil bleibt offensichtlich extern und wird über ein Kabel an der Rückseite mit der Konsole verbunden. Ein Netzwerkanschluss ist nicht vorhanden, dafür aber zwei USB-Buchsen. An der Frontseite befindet sich hinter einer Klappe ein Einschub für eine Speicherkarte, an der Oberseite vier Anschlüsse für Gamecube-Controller. Ebenso sind zwei Einschübe für Gamecube-Speicherkarten vorhanden – man kann alte Spielstände also weiterverwenden.

Fast lautloser Betrieb: Nintendos Wii.

Zur Games Convention 2006 siehe auch: (hag)