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Gamescom

Games Convention sucht den globalen Weg

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Die Leipziger Messe, die die Namensrechte der Computerspiele-Messe Games Convention (GC) hält, will die Marke künftig verstärkt im Ausland etablieren. In der neu geschaffenen Funktion des Direktors für Strategie werde Frank Sliwka für den globalen Ausbau der Messen und Konferenzen unter der Marke GC zuständig sein, teilte die Leipziger Messe GmbH am heutigen Mittwoch mit. Sliwka war bislang über seine Berliner Agentur MeTraSt für die Bereiche Akquisition, eSport und Game Development bei der Games Convention zuständig. Außerdem ist er Mitgründer des Deutschen eSport Bundes (ESB) und dort als Geschäftsführer tätig.

Die größte europäische Computerspiele-Messe, zu der in diesem Jahr (21. bis 24. August) rund 200.000 Besucher und "deutlich mehr als 500 Aussteller" in Leipzig erwartet werden, soll nach dem Willen des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) ab 2009 unter dem Namen GAMESCom in Köln fortgeführt werden. Für ein weiteres Wachstum der Messe, die in Leipzig im Jahr 2002 mit 80.000 Besuchern gestartet war, würden verbesserte Verkehrsanbindungen und mehr Hotelkapazitäten benötigt, erklärte der BIU im Februar. Köln biete das gefragte "attraktive urbane und politische Umfeld und eine gute Gelände-Infrastruktur".

Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Mittwoch könnten Ableger der GC in Moskau, im kanadischen Vancouver oder im brasilianischen Sao Paulo veranstaltet werden. Außerdem werde eine Verstärkung der GC Asia erwogen, die seit 2007 in Singapur stattfindet und bei der Sliwka bereits als Conference Director der begleitenden Entwicklerkonferenz in Erscheinung tritt. Zur diesjährigen Ausgabe der GC Asia werden rund 100 Aussteller und mehr als 100.000 Besucher erwartet. Die Leipziger Messe International GmbH wollte sich zu möglichen Standorten im Ausland und zum Zeitplan allerdings noch nicht äußern. (pmz)

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