Menü
IFA

Gaming-Stuhl Acer Thronos Air probegesessen: Günstiger und mit Massagefunktion

Der 18.000-Euro-Gamingstuhl Acer Predator Thronos bekommt einen (etwas) günstigeren Nachfolger: Thronos Air. Er vibriert nicht mehr, massiert dafür aber.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 4 Beiträge

Der Predator Thronos Air sieht nach viel Technik aus, ist aber letzendlich nur ein Massagestuhl mit integrierter Monitorhalterung und Tischplatte.

(Bild: c't / jkj)

Von

Der motorisierte Gamingstuhl Predator Thronos von Acer sorgte bereits auf der vorigen IFA für ungläubiges Kopfschütteln – vor allem wegen des Preises: 18.000 Euro kostet die Grundversion ohne Monitore und PC, in der Vollausstattung werden 25.000 Euro fällig.

Auf der IFA 2019 legt Acer nun mit einer abgespeckten Version nach: Thronos Air heißt die Variante für Sparfüchse. "Deutlich weniger" soll die Air-Variante kosten, hieß es auf der IFA. Der genaue Euro-Preis steht noch nicht fest, ein Indikator ist aber die US-amerikanische Preisempfehlung: Dort soll der Thronos Air 14.000 US-Dollar kosten.

Video: So massiert der Thronos Air

Der Namenszusatz "Air" spielt auf das geringere Gewicht an. In der Praxis ist das jedoch eher irrelevant: Der Thronos Air wiegt 180 Kilogramm, das Vorgängermodell 220.

Ganz gemütlich, aber mehr auch nicht: Acer Predator Thronos Air.

Während die teurere Variante die Spieleton-Ausgabe auswertet und die Sitzfläche entsprechend per Motor vibrieren lässt, kommt dir Air-Version ohne Vibrator aus. Dafür gibt es optional eine Rückenmassage-Funktion, die sich über eine Kabelfernbedienung steuern lässt; mit dem Spiel synchronisieren lässt sich das Geknete nicht. In meiner kurzen Probesitzung empfand ich die Massagefunktion durchaus als angenehm, wenn auch etwas beherzt – sensibleren Naturen könnte das Rückengedrücke zu heftig sein.

Statt drei Monitore kann man auch einen einzelnen Ultrabreitschirm in den Thronos Air einbauen.

Gegenüber der Vorgängervariante wurden außerdem die motorisierten Türen wegrationalisiert: Beim Air müssen die Stahltüren manuell aufgezogen werden. Sitzen konnte ich im Thronos Air trotz meiner 1,93-Meter-Körpergröße gut und fühlte mich nicht eingeengt. Was allerdings ausblieb war der Wow-Effekt: Klar kann man nett spielen in dem Teil; aber ist das wirklich so viel wert wie ein Kleinwagen? Und wer hat eigentlich über acht Quadratmeter Platz für ein Sitzmöbel?

Laut Acer hat sich der erste Predator Thronos weltweit "einige hundert Mal verkauft". Unsere Prognose: Auch mit der etwas vergünstigten Variante dürfte das nicht viel mehr werden.

(jkj)