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Garmin: Outdoor-Navi im XL-Format

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Die Modelle von Garmins Montana-Serie zeigen Karten im Hoch- und Querformat.

(Bild: Garmin)

Der Navigationsgerätehersteller Garmin hat Outdoor-Modelle mit 4-Zoll-Touchscreen vorgestellt. Die drei Geräte der Montana-Serie (600, 650 und 650t) ähneln mit dem in Grau-Orange gehaltenen Plastikgehäuse und rundem Design optisch der Dakota-Modellreihe, fallen aber mit einer Displaydiagonale von 4 Zoll (Dakota: 2,6 Zoll) deutlich größer aus. Die Displays lösen mit 272 × 480 Bildpunkten (etwa 137 dpi) auf und sollen besonders lichtstark und kontrastreich sein. Die Kartenansicht schaltet durch Kippen automatisch zwischen Hoch- und Querformat.

Das 650 und das 650t haben eine geotagging-fähige Kamera mit 5 Megapixeln eingebaut, das 650t bringt eine Freizeitkarte für Europa im Maßstab 1:100.000 mit. Ansonsten sollen sich die drei Modelle nicht unterscheiden. Alle drei sind nach dem DIN-Standard IPX7 wasserdicht (zeitweiliges Untertauchen), haben einen internen Speicher von 3 GByte und lassen sich mit microSD-Karten erweitern. Ein barometrischer Höhenmesser und ein 3-Achsenkompass gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Strom bezieht das Montana entweder über handelsübliche AA-Batterien oder einen speziellen Li-Ionen-Akku, der über die auch zum Datentransfer vorgesehene USB-Schnittstelle lädt. Über eine 3,5-mm-Buchse können Navigationshinweise ausgegeben werden, sofern die installierten Karten routingfähig sind.

Kompatibel sind die Geräte mit allen Kartentypen von Garmin: Für vektorbasierte Topo-Karten im Maßstab 1:25.000 für Deutschland bezahlt man etwa 175 Euro. Das Befüllen aus alternativen Kartenquellen, zum Beispiel OpenStreetmap, ist aber ebenfalls möglich. Die drei Modelle sollen Ende Juni auf den Markt kommen, das Montana 600 für 500 Euro, das Montana 650 für 600 Euro und das Montana 650t für 650 Euro. (acb)

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