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Gartner: Open Source ist überall

Rund 85 Prozent aller Unternehmen setzen bereits Open Source ein, die restlichen 15 Prozent werden in den nächsten zwölf Monaten nachziehen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Marktforscher Gartner im Frühsommer unter 274 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und unterschiedlicher Größe in Nordamerika, Europa und im pazifischen Raum durchgeführt hat. Dabei zeigte sich, dass Open Source stärker im Infrastrukturbereich eingesetzt wird, aber auch immer mehr geschäftsrelevante freie Anwendungen zum Einsatz kommen. Insgesamt, so Gartner, werde Open Source fast ebenso häufig in unternehmenskritischen Bereichen eingesetzt wie in nicht-kritischen Umgebungen.

Die drei wichtigsten Gründe für Open Source sind niedrigere Softwarekosten, eine Reduktion der Entwicklungskosten und der einfachere Einstieg in neue IT-Projekte. Ebenfalls häufig genannte Gründe sind die Unabhängigkeit von einem einzelnen Softwarehersteller sowie schnellere Entwicklungsprozesse. Die am häufigsten mit Open Source realisierten Geschäftsprozesse sind Kundenservices, gefolgt von Anwendungsintegration, Finanzen und Verwaltung sowie Geschäftsanalysen. Als größtes Problem bei Open Source sieht Gartner den Umstand, dass fast 70 Prozent der Befragten keine expliziten Richtlinien für den Open-Source-Einsatz haben. (odi)

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