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GeForce GT 330: Nvidias Verwirr-Karte für den OEM-Markt

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Für den OEM-Markt bringt Nvidia wieder einmal vermeintlich neue Grafikkarten: Neu scheinen an der GeForce GT 320 , GT 330 und GT 340 allerdings nur die Bezeichnungen zu sein. Die GPU der GeForce GT 340 besitzt 96 Shader-Rechenkerne (1340 MHz) und ist mit 128 Datenleitungen an den 512 beziehungsweise 1024 MByte fassenden GDDR(5)-Speicher angebunden, der bei 1700 MHz für eine Datentransferrate von knapp 55 GByte/s sorgt. Die Grafikkarte (TDP: 69 Watt) entspricht damit einer herkömmlichen GeForce GT 240 und unterstützt DirectX 10.1.

Soll es ein Rechner werden, in dem eine GeForce GT 330 (TDP: 75 Watt) steckt, dann muss man genau auf deren technische Daten achten. Denn die GeForce GT 330 gibt es sowohl mit 96 als auch 112 Shader-ALUs, die jeweils zwischen 1250 und 1340 MHz Taktfrequenz erreichen. Textureinheiten und Rasterendstufen laufen mit 500 beziehungsweise 550 MHz. Beim Speicher verbaut Nvidia 800 MHz DDR3- oder nur 500 MHz langsame DDR2-Bausteine. Diese fassen entweder 1024 oder 2048 MByte an Daten und werden mit 128, 192 oder 256 Leitungen angebunden.

Mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten dürfte es den Kaliforniern gelingen, auch den letzten Kunden zu verwirren. Allein aus der Bezeichnung GeForce GT 330 lässt sich also nicht mehr präzise die Spieleleistung ablesen. Welche Chips verbaut sind, kommt laut Nvidia ganz auf das jeweilige Modell an. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um den altbekannten G92(b) – schließlich unterstützt die GeForce GT 330 nach Aussagen von Nvidia Deutschland lediglich DirectX 10.0. Damit ist nun zumindest klar, dass Nvidia bei der GeForce-300-Serie im OEM-Markt nicht ausschließlich Grafikkarten anbieten wird, die mindestens DirectX 10.1 unterstützen.

GeForce GT 320, GT 330, GT 340 (6 Bilder)

GeForce GT 320 (Bild: Nvidia)

Die GeForce GT 320 ist die schwächste der frisch gelisteten Grafikkarten und verheizt maximal nur 43 Watt. Ihr zu DirectX 10.1 kompatibler Grafikchip rechnet mit 540 MHz, die 72 Recheneinheiten laufen mit 1302 MHz. Der 1 GByte große Speicher (790 MHz) ist mit 128 Leitungen angebunden; die Datentransferrate liegt bei 25,3 GByte/s. (mfi)

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