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Gefahrgut ausgebrannter Tesla: Wochenlanges warten auf Tesla-Experten

Fast 7 Wochen musste ein Tesla-Fahrer auf Hilfe warten, nachdem sein Auto ausgebrannt war. Niemand weiß, was mit den Akkus geschehen soll.

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(Bild: Daniel AJ Sokolov)

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Am 4. Oktober hatte der Tiroler Dominik Freymuth einen Autounfall: Er kam mit seinem Tesla von der Straße ab, das Fahrzeug fing Feuer und brannte aus. Erst diesen Mittwoch, nach fast sieben Wochen, reisten Experten des Herstellers an. Sie sollen die Akku-Reste ausbauen. Danach soll sich weisen, was mit ihnen geschieht.

Denn bislang ist das unklar. Weil die Akkus sich auch nach Brandlöschung gerne wieder entzünden, handelt es sich bei dem Autowrack um ein großes Stück Gefahrgut. Die Feuerwehr bewahrte es drei Tage lang in einem Kühlcontainer auf. Dann landete das ehemalige Elektroauto auf einem Abschleppplatz, wo es aber nicht bleiben kann.

Ein zunächst von Tesla beauftragtes österreichisches Entsorgungsunternehmen hat keine Lizenz für diese Elektroautos. Auch andere Tiroler Entsorger haben den Auftrag abgelehnt, wie der ORF Tirol berichtet. Selbst ein Professor für Abfallverwertung der Montanuniversität Leoben wusste keinen Rat. Das Problem: Über die Inhaltsstoffe der von Tesla verbauten Akkus ist wenig bekannt.

Inzwischen hat sich doch noch eine Firma gefunden, die angibt, eine Entsorgungslösung gefunden zu habe: SEDA-Umwelttechnik aus der Tiroler Gemeinde Kössen hat spezielle Behälter entworfen, in denen die Reste des Tesla-Akkus gelagert werden können sollen. (ds)