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Generationswechsel bei RAZR-Handys

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RAZR2 V8 Frontdisplay

RAZR2 V9

In New York hat Motorola mit der Razr2-Serie eine neue Generation seiner Klapphandys mit Ultraflach-Design angekündigt und die ersten Modelle V8 und V9 vorgestellt. Beide Handys besitzen je ein 2,2-Zoll-Innendisplay mit QVGA-Auflösung (240 × 320 Pixel) und 18 Bit Farbtiefe und ein 2-Zoll-Display mit der selben Auflösung und Farbtiefe als Zweitdisplay auf dem Klappdeckel, sowie je eine 2-Megapixel-Kamera. Ein schnellerer Prozessor mit ARM-11-Architektur soll die eingebauten Anwendungen beschleunigen.

Das Razr2-V8 funkt als Quadband-Handy in nahezu allen GSM-Netzen weltweit und empfängt dank dem EDGE-beschleunigten Datendienst EGPRS bis zu 240 kBit/s. Das V9 eignet sich darüber hinaus auch für UMTS-Netze und nutzt den Datendienst HSDPA, über den es sogar bis zu 3,6 MBit/s empfangen kann. Intern speichert das UMTS-Handy 45 MByte Musik oder Videos, das V8 fasst bis zu 420 MByte. Beide verfügen zudem über einen Slot für microSD-Speicherkarten. Zum Befüllen reicht ein USB-Kabel; beide Handys verhalten sich am PC wie ein Massenspeicher. Während das V8 als eines der ersten Handys über eine USB-2.0-Schnittstelle mit High Speed (480 MBit/s) verfügt, überträgt der Full-Speed-USB-Port des V9 nur 12 MBit/s. Via Bluetooth lassen sich einzelne Dateien übertragen oder ein kabelloses Stereo-Headset ankoppeln.

Der Akku des V8 soll geladen für bis zu 280 Stunden Bereitschaft oder 8 Stunden Sprechzeit reichen; beim V9 liegt die maximale Bereitschaftszeit laut Hersteller bei 295 Stunden im UMTS- und 260 Stunden im GSM-Netz. Das nur 12 Millimeter dicke Razr2 V8 soll im Juli auf den US-Markt kommen, das V9 im dritten Quartal 2007. Wann und zu welchem Preis die Handys nach Deutschland kommen, will Motorola erst in der kommenden Woche bekannt geben. (rop)