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Geocaching-App c:geo lebt als Open Source weiter

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Das kostenlose c:geo hat mehr Funktionen als die offzielle App des Geocaching-Anbieters Groundspeak.

Die populäre Android-Geocaching-App c:geo wird nun doch weiterentwickelt – seit kurzem ist die Software als c:geo - opensource im Android Market erhältlich. Die Zukunft der App war ungewiss, denn Ende Juni hatte der c:geo-Programmierer carneo angekündigt, die Arbeit daran einzustellen. Laut eines Blog-Eintrags möchte er den Geocaching-Anbieter Groundspeak und dessen Geschäftsgebaren nicht mehr (indirekt) unterstützen. Entwickler carneo hat den c:geo-Sourcecode unter der Apache-2.0-Lizenz freigegeben.

In einem Geocaching-App-Vergleichstest in c't 15/11 (noch bis Montag, 18. Juli, im Handel) hat das kostenlose c:geo besser abgeschnitten als die 7,10 Euro teure "offizielle" App des Geocaching-Anbieters Groundspeak. In der Geocaching-Community wird schon seit längerem darüber diskutiert, wie Groundspeak freien Entwicklern Steine in den Weg legt. Ein API ist seit langem angekündigt, befindet sich aber laut Groundspeak immer noch in der "Erprobungsphase". Unklar ist auch, wie offen das API ausfallen wird.

Geocaching ist eine Art elektronische Schnitzeljagd mit GPS-Geräten. Dabei können weltweit Verstecke (sogenannte Caches) aufgespürt werden. In dem Versteck befindet sich in der Regel ein Behälter mit einem Logbuch, in dem sich der Finder verewigen kann. Obwohl es bereits Alternativen wie das unkommerzielle opencaching.de oder das von Garmin finanzierte opencaching.com gibt, stellt die Geocaching-Datenbank geocaching.com des kommerziellen Anbieters Groundspeak nach wie vor deutlich mehr Caches zur Verfügung als die Konkurrenz – zurzeit sind es fast eineinhalb Millionen. (jkj)

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