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Gerüchte um Robo-Taxi von Google

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Toyota mit Google-Technik: Künftig will der Internet-Konzern Autos angeblich selbst entwickeln.

(Bild: dpa)

Statt seine Technik immer nur in die Wagen anderer Hersteller einzubauen, denkt Google angeblich über die Entwicklung eines eigenen Autos nach. Der Internet-Konzern habe in den vergangenen Monaten Gespräche mit Auftragsfertigern über den Bau von Autos nach Google-Vorgaben geführt, berichtete der Technologie-Journalist Amir Efrati.

Google schwebe laut Efrati vor allem ein Robo-Taxi vor, das in Städten autonom Fahrgäste einsammeln und an ihr Ziel bringen könne. Das wirft ein neuen Licht auf den Einstieg des Risikokapital-Arms Google Ventures mit über 250 Millionen beim amerikanischen Edel-Taxidienst Uber, bei dem man sich per Smartphone-App einen meist schwarzen Oberklassewagen bestellen kann.

Laut dem Bericht ist noch nicht endgültig entschieden, ob Google letztlich ein eigenes Auto in Auftrag geben wird. Der Internet-Konzern versuche nach wie vor, etablierte Autobauer ins Boot zu holen. Google habe über die Produktion des eigenen Autos unter anderem mit dem deutschen Autozulieferer Continental und dem Auftragsfertiger Magna gesprochen, schrieb Efrati. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte diese Woche berichtet, Google und Conti näherten sich einem Kooperationsdeal beim autonomen Fahren, ohne dazu Details zu nennen.

Google testet in den USA schon seit mehreren Jahren selbstfahrende Autos. Die Wagen mit den markanten Lidar-Aufbauten auf dem Dach legten bereits über eine halbe Millionen Kilometer zurück, vor allen in Kalifornien und Nevada. Ursprünglich wurde die Technik in den Prius von Toyota eingebaut, zuletzt waren auch andere Modelle damit zu sehen.

Die Autohersteller arbeiten an eigenen Konzepten für autonomes Fahren. Nach der Enthüllung des Google-Projekts vor rund drei Jahren intensivierten sie ihre Anstrengungen. Google glaube jedoch nicht, dass die meisten Autohersteller komplett selbstfahrende Autos bauen wollten, schrieb Efrati unter Berufung auf seine Quellen. Viele Manager aus der Autobranche betonten in der Vergangenheit, man wolle den Autofahrer nicht bevormunden und Assistenzsysteme seien vor allem dazu da, den Menschen zu unterstützen. (dpa) / (boi)

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