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Gespräche der Einigungsstelle zum Stellenabbau bei General Electric beginnen

In der von Ex-Arbeitsrichter Lothar Jordan moderierten Einigungsstelle sitzen vier Arbeitnehmer- und vier Arbeitgebervertreter. Mit Ergebnissen wird frühestens Ende Januar gerechnet.

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Gespräche der Einigungsstelle zum Stellenabbau bei General Electric beginnen

Gasturbine von GE

(Bild: General Electric)

Die Einigungsstelle für einen Interessensausgleich des Elektrokonzerns General Electric (GE) hat am Dienstag in Mannheim ihre Gespräche zum geplanten Stellenabbau an verschiedenen Standorten begonnen. Wasserstandsmeldungen während der Verhandlungen werde es nicht geben, sagte Reinhold Götz von der IG Metall Mannheim, der im neunköpfigen Gremium der Einigungsstelle sitzt.

Die Gespräche, bei denen es auch um einen Sozialplan gehen soll, werden ihm zufolge am Mittwoch und in der kommenden Woche fortgesetzt. Mit Ergebnissen werde frühestens Ende Januar gerechnet, ergänzte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Mannheim, Klaus Stein.

Am Ende der Gespräche soll eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern stehen – oder ein Einigungsstellenspruch, wenn sich die Beteiligten nicht verständigen können. Allein am Mannheimer Standort stehen 1000 Stellen zur Disposition. In der von Ex-Arbeitsrichter Lothar Jordan moderierten Einigungsstelle sitzen vier Arbeitnehmer- und vier Arbeitgebervertreter. Betriebsrat und Gewerkschaft hatten sich dafür ausgesprochen, dass eine Investorengruppe die von der Schließung bedrohten Betriebsteile übernimmt. Das GE-Management lehnte das ab. (anw)