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Gestensteuerung dank Kinect: Ein Touchscreen für jede Oberfläche

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Das ehemalige Münchener Start-up Ubi Interactive verkauft nun seine Software, mit der sich auf jede Oberfläche ein Touchscreen-Display projizieren lässt. Das hat der Gründer des Unternehmens in einem Blog-Eintrag bei Microsoft bekanntgegeben, dem Unternehmen, von dem seine Firma bei ihrer Arbeit unterstützt worden ist. Die Software von Ubi erlaubt es demnach, mithilfe eines Computers, eines Beamers und der Windows-Version seiner Kinect-Kamera ein Display etwa an eine Wand zu werfen, das dann per Gestensteuerung bedient werden kann. Die Kinect ist dabei dafür zuständig, die Benutzergesten zu erkennen.

Die Software kostet mit unterschiedlichem Umfang, etwa in Bezug auf den Support oder die Anzahl der erkannten Touchpunkte, zwischen 150 und 1500 US-Dollar. Als Einsatzort stellt sich das Unternehmen Stellen vor, wo die Installation von Displays nicht zu realisieren ist, etwa an Wänden oder öffentlichen Plätzen. Getestet habe man das Programm in einer nicht-öffentlichen Beta-Phase mit mehr als 50 Unternehmen, darunter Microsoft und Intel. Nun sei es reif für alle Interessierten.

Einige mögliche Anwendungsszenarien

Damals noch in München beheimatet, hatte Ubi Interactive Anfang 2012 das Interesse von Microsoft auf sich gezogen und ein dreimonatiges Intensiv-Training in der Firmenzentrale in Seattle spendiert bekommen. Zusätzlich gab es 20.000 US-Dollar Fördergeld. In Seattle habe man sich dann niedergelassen und das Programm fertiggestellt. (mho)