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Gestohlene Promi-Nacktbilder: 18 Monate für "Celebgate"-Hacker

Der US-Amerikaner Ryan Collins ist für den Klau von Nacktbildern diverser Promis zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Verbreitung der Bilder konnte die Staatsanwaltschaft ihm nicht nachweisen.

Jennifer Lawrence

Eines der Opfer der "Celebgate"-Hacks: Das US-Modell Kate Upton

(Bild: Peter Ko, Phoenix Business Development, Inc. / Wikipedia / CC-BY-3.0 )

Der US-Amerikaner Ryan Collins ist im Fall um gestohlene Nacktbilder diverser Prominente zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 36-Jährige hatte sich im Fall als schuldig bekannt. Collins hatte sich demnach zwischen 2012 und 2014 Zugriff auf über hundert private Online-Konten verschafft und dort unter anderem intime Fotos und Videos von Prominenten gestohlen. Dazu hatte er sich in gefälschten E-Mails als Google oder Apple ausgegeben, um die Konten-Besitzer zur Herausgabe ihrer GMail- und iCloud-Passwörter zu bringen.

In einigen Fällen hätte Collins die kompletten Daten aus den iCloud-Backups der Betroffenen heruntergeladen, hieß es in einem Statement der Staatsanwaltschaft. Collins habe sich auf mindestens 50 iCloud- und 72 GMail-Konten Zugriff verschafft. Nicht nachweisen konnte die Staatsanwaltschaft ihm jedoch, die Bilder auch im Netz veröffentlicht zu haben.

Im unter dem Begriff "Celebgate" und "The Fappening" bekannt gewordenen Fall waren 2014 im Internet Nacktbilder diverser Promis wie Jennifer Lawrence und Rihanna aufgetaucht, die sich unter anderem über Reddit verbreiteten. Laut The Guardian ermitteln US-Behörden im Rahmen von "Celebgate" in zwei weiteren Fällen, die nicht im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen von Ryan Collins stehen sollen. (acb)

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