Gesundheitsminister Spahn will Digitalisierung zu einem Schwerpunkt machen

Drei Themenfelder sind dem neuen Gesundheitsminister Jens Spahn besonders wichtig.

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Gesundheitsminister Spahn will Digitalisierung zu einem Schwerpunkt machen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) hat Jens Spahn am Mittwoch zur Ernennung als Gesundheitsminister gratuliert.

(Bild: bundesgesundheitsministerium.de)

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  • mit Material von dpa

Der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu einem seiner drei Schwerpunkte in den kommenden Jahren machen. Dieser Bereich müsse dringend ausgebaut werden, sagte Spahn am Donnerstag in Berlin zur Amtsübernahme von seinem Vorgänger Hermann Gröhe (CDU). Digitalisierung im Gesundheitswesen ist allerdings in Deutschland nicht unbedingt eine Erfolgsgeschichte: Die elektronische Gesundheitskarte als IT-Großprojekt kommt beispielsweise nicht wirklich von der Stelle, damit verbundene Hoffnungen auf mehr Effizienz im Gesundheitswesen und bessere Patientenversorgung mussten erst einmal begraben werden.

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Pflege und hier vor allem die Gewinnung von mehr Pflegekräften. Hier habe sein Vorgänger mit seinen Pflegestärkungsgesetzen schon einiges vorgelegt, sagte Spahn. Sein drittes Schwerpunktthema sei die ärztliche Versorgung auch auf dem Land und der Terminservice für Patienten. Er forderte die Mitarbeiter seines Ministeriums auf, gemeinsam mit ihm diese Themen voranzubringen, auch in kontroversen Debatten.

Sein Vorgänger Gröhe machte vor den Mitarbeitern des Hauses deutlich, dass ihm der Abschied nicht leicht falle. Der 57-Jährige, der das Ressort in der vergangenen Legislaturperiode leitete, scheidet aus der Bundesregierung aus.

Den anstehenden Projekten des nunmehr neuen Gesundheitsministers widmete sich kürzlich ausführlich ein Missing Link auf heise online:

(anw)