Getgoods kauft von der Schließung bedrohten Shopping Club Pauldirekt

Das vor allem auf Elektro-Artikel spezialisierte Online-Warenhaus Getgoods hat mit Pauldirekt einen Shopping-Club für Männer übernommen. Als Grund für die Übernahme gibt das Unternehmen den Zugang zu 1,2 Millionen potenziellen neuen Kunden an.

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Pauldirekt hat sich auf Männerprodukte spezialisiert und lockt mit Preisnachlässen bis zu 70 Prozent.

(Bild: Pauldirekt GmbH)

Der Online-Händler Getgoods übernimmt alle Anteile an der Pauldirekt GmbH. Mit dem Kauf des von der Schließung bedrohten Shopping-Clubs für Männer erwirbt Getgoods in erster Linie den Zugang zu 1,2 Millionen potenziellen neuen Kunden, die "gerne im Internet einkaufen". Über den Kaufpreis machten beide Unternehmen keine Angaben. Wie aber das Portal Gründerszene.de berichtet, hat der Betreiber von Pauldirekt, die eCommerce Alliance, den Shopping-Club bereits im Juni abgeschrieben – und den Wert des Portals auf Null gesetzt. Seitdem wurde händeringend nach einem Käufer gesucht. Die eCommerce Alliance wolle sich künftig stärker auf das Mobile- und Service-Segment konzentrieren.

Mit der Übernahme sichert sich Elektronikhändler getgoods, zu dem auch die beiden Marken hoh.de und handyshop.de gehören, einen Zugang zu den Themengebieten Fashion, Unterhaltung und Lifestyle. Bei Pauldirekt werden in befristeten Aktionen Markenartikel aus diesen Bereichen mit einem Preisrabatt bis zu 70 Prozent angeboten.

Markus Rockstädt-Mies, Vorstandsvorsitzender der getgoods.de AG, über den Zukauf: "Mit Pauldirekt, dem Shoppingclub für Männer erschließen wir uns eine Zielgruppe E-Commerce-affiner Kunden, für die wir im Eigenmarketing einen hohen Millionenbetrag aufwenden müssten. Durch die Verbindung mit dem Stammhaus getgoods.de sind wir in der Lage, gerade vor dem Hintergrund der aktuell stattfindenden Erweiterung des Produktspektrums hin zum Vollsortiment, diesen Kunden noch bessere Angebote machen zu können." Darüber hinaus ergebe sich für die Handels- und Industriepartner von Getgoods durch Pauldirekt die Chance, Überhangs- und Sonderposten vermarkten zu können. Der Vorstandsvorsitzende ist zudem überzeugt, von Skaleneffekten profitieren zu können, wenn es gelingt, die Vermarktungsplattform Pauldirekt zügig in die Strukturen von getgoods.de zu integrieren. (roh)