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Gewinneinbruch bei Hynix

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Angesichts einer schwächeren PC-Nachfrage hat der südkoreanische Halbleiterhersteller Hynix im zweiten Quartal 2011 deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der konzernweite Überschuss ging in den Monaten April bis Juni um 34 Prozent auf 473 Milliarden Won (etwa 314,3 Mio. Euro) zurück, wie der weltweit zweitgrößte Speicherchip-Produzent am Donnerstag in Seoul mitteilte. Beim Umsatz registrierte Hynix im Jahresvergleich einen Rückgang um 16 Prozent auf 2,76 Billionen Won (1,85 Mrd. Euro).

Als Folge des rückläufigen PC-Absatzes fielen auch die Preise für Speicherchips. Das zweite Quartal habe angesichts der Befürchtung von Versorgungsengpässen nach dem verheerenden Erdbeben in Japan mit einer steigenden Nachfrage eingesetzt, hieß es in einer Mitteilung von Hynix. "Dieser Trend kehrte sich jedoch im weiteren Quartalsverlauf um, weil die Nachfrage aufgrund der weltweit zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten schwächer als erwartet war." Neben DRAM-Bausteinen stellt Hynix auch NAND-Speicherprodukte etwa für USB-Sticks her sowie Bildsensoren für Digitalkameras und Camcorder. (anw)