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GitHub bekommt eine App, Benachrichtigungsmanagement und bessere Code-Suche

GitHub hat auf seiner Entwicklerkonferenz Universe verschiedene neue Funktionen angekündigt – und eine Mobil-App.

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Wer GitHub unterwegs auf Mobilgeräten nutzen will, muss sich bislang entweder mit der kaum für kleine Bildschirme optimierten Website begnügen oder auf Apps von Dritten zurückgreifen. Mit einer eigenen App will GitHub Entwicklern bessere Möglichkeiten geben, ihre Arbeit unterwegs fortzusetzen. Die App ist noch im Beta-Stadium und ab sofort für iOS verfügbar. Eine Android-Version ist in Arbeit. Die Varianten der App basieren auf einer Code-Basis, sollen sich aber trotzdem in die Designsprache der Plattformen integrieren.

Entwickler, die in vielen aktiven Projekten mitarbeiten, werden auf GitHub bisher mit unübersichtlichen Benachrichtigungen überschüttet. Ein neues Benachrichtigungsmanagement soll das beenden. Die Benachrichtigungen landen dabei in einer Art Posteingang. Entwickler können darin direkt auf Anfragen antworten. Dazu kommen Filter für Benachrichtigungen und eine laut GitHub nahtlose Integration in die Mobil-App. Die Benachrichtigungen sind noch in einer geschlossenen Beta-Phase. Wer die iOS-App installiert, bekommt sofortigen Zugriff.

Slack-Nutzer können sich mit "Scheduled Reminders" regelmäßig von GitHub über ausstehende Code-Reviews und Fragen informieren lassen.

Mit der Funktion Feature-Preview können Nutzer in einer kompakten Übersicht GitHub-Funktionen aktivieren, die noch in der Testphase sind.

Für das einfachere Auffinden von Code hat das Unternehmen zwei neue Funktionen eingeführt: Nun können Entwickler mit semantischer Code-Suche innerhalb ihres Codes zur Funktionsdefinition springen und auch gleich alle Verwendungen der Funktion auffinden. Im Hintergrund arbeitet die von GitHub entwickelte Bibliothek Semantic. Die Code-Navigation genannte Funktion ist ab sofort für Ruby, Python und Go-Repositorys verfügbar.

Eine neue Code-Suche soll Entwicklern helfen, in großen Projekten Code-Fragmente zu finden. Dabei soll die Suche so flexibel sein, dass sie keine Probleme mit Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen oder ähnlichem hat. Auch diese Funktion ist noch in einer eingeschränkten Beta.

Projekte können nun dafür sorgen, dass Code-Reviews gleichmäßig auf fähige Teammitglieder verteilt werden und nicht nur auf der Schulter eines Entwicklers lasten. Die Funktion ist für alle Organisationen als öffentliche Beta verfügbar.

Eine Übersicht über aller weiteren neuen Funktionen hat GitHub in einem Blogpost aufgelistet.

Hinweis: GitHub hat die Kosten für die Anreise des Autors zur Konferenz in San Francisco übernommen.

[Update 13.11.19 19:13: Details nachgereicht] (mls)