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Gleichstromverbindung A-Nord: Amprion stellt möglichen Verlauf für Erdkabeltrasse vor

Der Stromnetzbetreiber hat eine erste Richtung vorgestellt, wie der Verlauf der mehr als 300 Kilometer langen Erdkabeltrasse zwischen Ostfriesland und dem Rheinland aussehen könnte.

Gleichstromverbindung A-Nord: Amprion stellt möglichen Verlauf für Erdkabeltrasse vor

(Bild: amprion.net)

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Der Stromnetzbetreiber Amprion hat mögliche Trassenkorridore für die geplante Gleichstromverbindung zwischen Emden an der Nordsee und Osterath im Rheinland vorgestellt. Die Korridore geben eine erste Richtung vor, wie der Verlauf der mehr als 300 Kilometer langen Erdkabeltrasse aussehen könne, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wesel mitteilte. Das Großprojekt soll Windstrom aus dem Norden in den Süden bringen.

(Bild: Amprion)

Den bisherigen Planungen zufolge soll die Gleichstromverbindung A-Nord am dicht besiedelten Ruhrgebiet vorbeiführen. Ausgehend von einem Konverter in Emden plant Amprion die Trassenverläufe derzeit durch die Landkreise Leer, Emsland und die Grafschaft Bentheim. In Nordrhein-Westfalen sind dann Trassenverläufe durch das westliche Münsterland und im Bereich des Niederrheins angedacht. Die genaue Trassenführung sei aber bislang ebenso wenig festgelegt wie die Stellen, an denen die Leitung die Ems und den Rhein überquert, hieß es vom Unternehmen.

"Die Gleichstromverbindung verknüpft die Erzeugungsschwerpunkte im Norden (Windenergie) und dem Süden (Photovoltaik) mit den konventionellen Kraftwerkskapazitäten im Westen Deutschlands", erläutert Amprion. Als Gleichstromverbindung entlaste Korridor A das Wechselstromnetz und transportiere verlustarm große Mengen Energie über weite Strecken.

Die Veröffentlichung der Trassenkorridore soll der Auftakt für einen intensiven Bürgerdialog sein. "Unser Ziel ist es, dort viele wertvolle Hinweise zu bekommen, mit denen wir unsere Planung weiter verfeinern und optimieren können", sagte A-Nord-Projektleiter Klaus Wewering. Im August und September sollen dazu bei 15 Terminen Bürger entlang der Korridore über das Projekt informiert werden. Im März 2018 will Amprion dann der Bundesnetzagentur einen Vorzugskorridor vorschlagen. Die Stromautobahn soll 2025 in Betrieb gehen. (mit Material der dpa) / (anw)

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