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Global Crossing beendet Insolvenzverfahren erfolgreich

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Der hoch verschuldete US-Telecom-Konzern Global Crossing hat nach eigenen Angaben den Gläubigerschutz nach Chapter 11 wieder abgelegt. Als Retter in der Not sicherte der asiatische Investor Singapore Technologies Telemedia (STT) die Zahlungsfähigkeit. Durch das umstrittene Geschäft erwarb STT 61,5 Prozent von Global Crossing für 250 Millionen US-Dollar. Zusätzlich will STT weitere Anteile im Wert von 200 Millionen Dollar übernehmen. Die Neuregelung sieht zudem vor, dass die Gläubiger die verbleibenden 38,5 Prozent an dem Konzern übernehmen -- während die Aktionäre leer ausgehen werden.

"Diese Mitteilung bedeutet gute Nachrichten für die Kunden und Mitarbeiter von Global Crossing", so Lee Theng Kiat, CEO von STT. "Wir wollen das Unternehmen als dynamischen, globalen Herausforderer aufbauen." Während des Insolvenzverfahrens konnte der Konzern 4200 neue Kundenverträge mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden US-Dollar abschließen.

Global Crossing betreibt ein weltweites Glasfasernetz und bietet Infrastrukturdienstleistungen für Telecom-Carrier an. Insgesamt kann das Global-Crossing-Netz weltweit mehr als 200 Städte in 27 Ländern versorgen. In den vergangenen Jahren war der Konzern in wirtschaftliche Probleme geraten und musste Insolvenz beantragen, nachdem er einen Schuldenberg von elf Milliarden Dollar aufgetürmt hatte. (tol)

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