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Globaler Softwareumsatz steigt 2003 leicht

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Die Softwarebranche wird ihren globalen Umsatz mit den Endabnehmern im Jahr 2003 Schätzungen zufolge um 3,5 Prozent auf 76,1 Milliarden US-Dollar (70,4 Milliarden Euro) erhöhen. Die Softwarebranche werde zu einem "positiven stabilisierten Wachstum" zurückkehren, prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Dataquest. Im vergangenen Jahr hatte es einen Umsatzrückgang um 0,7 Prozent auf 73,5 Milliarden US-Dollar gegeben.

Die Softwarebranche leide jedoch unter den Auswirkungen der wirtschaftlichen Unsicherheit und unter der Zurückhaltung der Unternehmen bei Softwareausgaben. Joanne Correia, eine Vizepräsidentin bei Dataquest, geht trotz einer aufgestauten Nachfrage bei Software von Margendruck aus.

Ein weiterer Vizepräsident, Thomas Topolinski, hob die starke Unsicherheit angesichts der verhaltenen Wirtschaftsaussichten hervor. Einige Softwarebereiche erleben nach seinen Worten eine stärkere Nachfrage, während andere Bereiche nachgeben. Die globale Nachfrage nach Software-Lizenzen werde zumindest in den kommenden zwölf Monaten so ruhig bleiben wie zum jetzigen Zeitpunkt.

Die andauernden Etat-Kürzungen bei den Unternehmen bremsen Dataquest zufolge die Software-Umsätze kurzfristig. Die Branchenführer nehmen den auf spezielle Marktsegmente spezialisierten Softwarefirmen weiter Marktanteile ab. Die Unternehmen werden im laufenden und im kommenden Jahr nach Darstellung von Dataquest vor allem in Kosten sparende Technologien investieren. (dpa) / (anw)

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