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Gnome 3.20 freigegeben: Wayland-Support wird alltagstauglich

Die Foto-App des Linux-Desktops bietet jetzt eine Bearbeiten-Funktion, bei der die Originaldatei nicht modifiziert wird. Ferner reift die Distributions-übergreifend ausgelegte Infrastruktur zum Installieren und Betreiben von Anwendungen.

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Das Gnome-Projekt hat die Version 3.20 seiner vornehmlich für Linux entwickelten Desktop-Umgebung freigegeben. Bei dieser Version soll die Unterstützung zur Bildausgabe mit Wayland für viele Anwender alltagstauglich sein. Die Entwickler haben zudem zahlreiche Verbesserungen an der Bedienoberfläche und den Anwendungen von Gnome 3 vorgenommen:

Gnome 3.20 (16 Bilder)

Über das Karten-Programm von Gnome kann man jetzt direkt OpenStreetMap-Einträge anlegen und bearbeiten.

Bei einem kurzen Test mit einer Vorabversion von Fedora 24 zeigte das neuen Gnome im Wayland-Betrieb keine Auffälligkeiten: Alles lief ebenso gut wie beim Betrieb unter dem X-Server von X.org, den die meisten Linux-Distributionen bislang zur Ausgabe der Desktop-Oberfläche nutzen. Anders als noch bei Gnome 3.18 lässt sich ein mit der Maus markierter Text jetzt durch Klick der mittleren Maustaste an beliebiger Stelle einfügen ("Middle-click paste").

Details zu diesen und anderen Neuerungen des jetzt erhältlichen Gnome 3.20 liefern dessen Release Notes. Die Gnome-Entwickler haben zudem ein Video veröffentlicht, das einige der wichtigsten Neuerungen vorstellt:

Video des Gnome-Projekts, das einige der Neuerungen von Gnome 3.20 zeigt (CC-BY-SA 3.0 ) (Quelle: GNOMEDesktop)

(thl)