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Gnome 3 ist fertig

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Komponenten der Gnome Shell: links das Dash, oben das Suchfeld

Nach rund fünf Jahren Planung und Entwicklung haben die Gnome-Entwickler die dritte Generation des Linux- und Unix-Desktops freigegeben. Gnome 3 bringt neue Bedienkonzepte und eine neue Optik: Die Gnome Shell reduziert den Funktionsumfang der Bedienoberfläche zugunsten einer stärkeren Konzentration auf die verwendeten Anwendungen. Virtuelle Arbeitsflächen sind ebenso integraler Bestandteil der Gnome Shell wie eine übergreifende Suchfunktion.

In alter Gnome-Tradition haben die Entwickler die Einstelloptionen weiter reduziert – das soll Anwendern mit wenig Computer-Know-how den Umgang mit dem Desktop erleichtern, hat aber schon im Vorfeld zu heftiger Kritik vieler erfahrener Gnome-User geführt. Überhaupt müssen Gnome-2-Fans umlernen: Die neuen Bedienkonzepte von Gnome 3 erfordern auch neue Arbeitsweisen. Ein Artikel in c't 9/11 (ab 11.4. am Kiosk) erläutert, wie man mit dem neuen Desktop effizient arbeitet.

Die Gnome Development Platform, der Unterbau des Desktops, bringt ein neues API, Verbesserungen unter anderem bei der Suche und überarbeitete Bibliotheken. Gnome-2-Anwendungen lassen sich auch mit dem neuen Desktop weiterhin nutzen.

Siehe dazu auch:

(odi)