Gnome-Server möglicherweise gecrackt

Nach Angaben des Entwicklerteams ist der Webserver des Open-Source-Projektes Gnome vermutlich gecrackt worden.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Nach Angaben des Entwicklerteams ist der Webserver des Open-Source-Projektes Gnome vermutlich gecrackt worden. Das Entwicklerteam hält es jedoch für "unwahrscheinlich", dass Quelltexte oder der Gnome-FTP-Server kompromittiert worden sind. Man hat zunächst einen provisorischen neuen Webserver aufgesetzt und will die Community laufend über neue Erkenntnisse informieren. Anfang März hatten die Entwickler des Desktop für Linux und Unix mit Gnome 2.5.90 die erste Beta der kommenden Version 2.6 vorgestellt.

Zuletzt waren im Dezember zwei Angriffe auf Server, die freie Software bereitstellen, bekannt geworden: der Savannah-Server der Free Software Foundation und ein rsync-Server der Linux-Distribution Gentoo. Zusammen mit den Debian-Systemen wurden Ende des vergangenen Jahres damit innerhalb weniger Wochen drei Infrastrukturknoten für freie Software angegriffen und kompromittiert. (wst)