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GoPro entlässt Hunderte Mitarbeiter der Drohnenabteilung

Die erste eigene Drohne konnte GoPro vergangenes Jahr erst nach einem Rückruf wieder auf den Markt bringen. Zur Konkurrenz holte sie nicht auf. Nun wird wohl ein Schlussstrich gezogen – Hunderte Mitarbeiter verlieren einem Bericht zufolge ihren Job.

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Kamera-Anbieter GoPro

(Bild: dpa, Patrick Seeger)

Der Actionkamera-Hersteller GoPro will angeblich 200 bis 300 Mitarbeiter entlassen, vorwiegend aus der hauseigenen Drohnenabteilung. Das berichtet das US-Portal Techcrunch unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Demnach wurden die Betroffenen bereits von ihren Aufgaben entbunden, werden aber noch bis zum 16. Februar bezahlt – möglicherweise um die Nachricht erst nach der CES öffentlich machen zu müssen. Für Beobachter sei die Entscheidung nicht überraschend angesichts der Probleme von GoPro mit der eigenen Drohne "Karma", für die es gleich mit einem Rückruf losgegangen war.

Im Lauf des Jahres war es für GoPro dann besser gelaufen, nachdem die Produktpalette gestrafft und Hunderte Mitarbeiter entlassen wurden. Mit ihren "Hero"-Modellen hatte die Firma die Kategorie der Actionkameras für Sportler oder Abenteurer weitgehend am Markt etabliert, kam dann jedoch mit wachsender Konkurrenz und eigenen Fehlern ins Straucheln. (mho)

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