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GoPro steigt aus dem Drohnengeschäft aus

Nach der missglückten Einführung der Kameradrohne "Karma" und angesichts der harten Konkurrenz gibt GoPro auf. Das Unternehmen zieht sich aus dem Markt zurück. Zuvor war bereits berichtet worden, dass GoPro Hunderte Mitarbeiter entlässt.

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GoPro-Drohne

(Bild: dpa, GoPro)

Der Actionkamera-Spezialist GoPro gibt sich nach gut einem Jahr im Drohnen-Geschäft geschlagen. Die GoPro-Drohne "Karma" habe in einem hart umkämpften Markt Probleme bei der Profitabilität gehabt, räumte die kalifornische Firma am Montag ein. Zuvor war bekannt geworden, dass das Unternehmen Hunderte Mitarbeiter aus der Drohnenabteilung entlässt. In dem Geschäft sind vor allem asiatische Anbieter wie DJI stark. Außerdem würden die schärferen Regeln für Drohnenflüge die interessierte Zielgruppe in den kommenden Jahren voraussichtlich schrumpfen lassen, erklärte GoPro. Mit dem Ausstieg soll die weltweite Mitarbeiterzahl von 1254 auf unter 1000 sinken.

GoPro hatte mit dem Einstieg in den Drohnen-Markt große Hoffnungen auf eine Belebung seines Geschäfts verbunden, nachdem das anfängliche rasante Wachstum bei Actionkameras für Sportler oder Abenteurer vorbei war. Doch GoPro verpatzte den Marktstart und musste das mit Spannung erwartete Gerät nach nur zwei Wochen wegen Absturzgefahr zurückrufen. Als Problem wurde die Verriegelung des Batteriefachs ausgemacht – dadurch hätten sich in einigen Fällen die Akkus gelöst und die Stromzufuhr gekappt. Alle rund 2500 verkauften "Karma"-Drohnen wurden zurückgerufen. Es dauerte rund drei Monate, bis das erneuerte Modell wieder in den Handel kam. (dpa) / (mho)

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