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GoPro will mit weiterem Stellenabbau sparen

Der Actionkamera-Hersteller will seine Kosten drücken, nachdem GoPro im Weihnachtsquartal patzte.

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GoPro will mit weiterem Stellenabbau sparen

(Bild: Patrick Seeger/Archiv)

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Der Actionkamera-Spezialist GoPro greift zum zweiten Mal in vier Monaten zu einem deutlichen Stellenabbau, um die Verluste zu stoppen. Der Wegfall der 270 Jobs soll helfen, die jährlichen Kosten von 585 Millionen auf 495 Millionen US-Dollar zu drücken, wie GoPro mitteilte. Die Firma hatte erst Ende vorigen Jahres 200 Arbeitsplätze abgebaut und hatte zum Jahreswechsel noch rund 1550 Mitarbeiter.

GoPro hatte zuletzt mit einem verpatzten Weihnachtsquartal die Erwartungen weit verfehlt. Der Verlust schnellte wegen Umbaukosten und Steuerbelastungen auf 115,7 Millionen Dollar hoch, wie GoPro nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Dabei sollte es für GoPro nach einem miesen Weihnachtsgeschäft 2015 und schwachen Ergebnissen zu Jahresbeginn das große Comeback-Quartal werden. Am Ende verkaufte GoPro 2,3 Millionen Kameras – 14 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, aber weniger als im noch guten Weihnachtsgeschäft 2014.

Nun werde der Umsatz im laufenden Vierteljahr am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 190 bis 210 Millionen Dollar liegen, teilte GoPro mit.

GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Actionkameras für Sportler oder Abenteurer. Dem Unternehmen macht inzwischen aber die verstärkte Konkurrenz durch Kameras anderer Anbieter sowie die allgegenwärtigen Smartphones zu schaffen. Zuletzt gab es auch Zweifel daran, wie groß der Markt für Actionkameras überhaupt ist. (anw)