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"Gods Unchained": Eigene Währung und Hype um digitale Spielkarten

Ein neues Blockchain-Spiel soll Gamern erlauben, ihre Zeit zu monetarisieren.

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(Bild: Fuel Games)

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Digitale Spielkarten, die wirklich etwas wert sind: Das ist das Prinzip von "Gods Unchained", einem neuen Game, das auf einer Ethereum-Blockchain läuft, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Neues Blockchain-Spiel: Die Zukunft des Besitzes"). Entwickler Fuel Games setzt dabei auf die sogenannten Non-Fungible Tokens, kurz NFT. Trotz komplexer technischer Details ist die Idee einfach: Es handelt sich um einen Sammelgegenstand für die Nutzer, der über die Blockchain abgesichert wird. Ein bisschen wie eine seltene Baseballkarte oder ein "Beanie Baby".

Nutzer können über ein Blockchain-Netzwerk sehen, ob es sich um ein Original handelt, denn so lässt sich kryptographisch die Authentizität feststellen, ohne dass es eine zentrale Instanz bräuchte. Viele Leute glauben, dass das Konzept mächtig genug ist, um die Massen endlich zu motivieren, Blockchains zu verwenden – oder zumindest mit ihnen zu spielen.

Blockchains sind noch immer langsam und ineffizient, was die Verarbeitung von Transaktionen anbetrifft. Sie werden bei "Gods Unchained" daher nur verwendet, um zu ermitteln, wo sich Karten befinden und wem sie gehören. Das Spiel selbst wird "off-chain" gespielt.

Rund 20 Millionen Menschen spielen "Magic: The Gathering" und es gibt einen riesigen Zweitmarkt für Spieler, um wertvolle Karten zu kaufen und zu verkaufen. Eine Anzahl von Online-Kartenspielen nutzt einen ähnlichen Spielstil, doch "Gods Unchained" ist durch die NFTs und die Verwendung der Ethereum-Blockchain einzigartig. Spieler halten die Karten wirklich in ihrem Besitz, was es ähnlich wie das Sammeln anderer Objekte macht. Die Spieler speichern die Karten in einem digitalen Geldbeutel und können sie auch an andere verkaufen oder Handel treiben. Sobald das Spiel komplett gestartet ist, wird Fuel Games nicht mehr in der Lage sein, die Attribute der Karten zu verändern.

Mehr dazu bei Technology Review Online:

(bsc)