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Google: "Angebote mit dem Leistungsschutzrecht in Einklang"

Nachdem Presseverleger angekündigt haben, Google gerichtlich zu Zahlungen nach dem Leistungschutzrecht zwingen zu wollen, hat sich das Suchmaschinen-Unternehmen zu Wort gemeldet.

In der Auseinandersetzung mit der Verwertungsgesellschaft VG Media um Zahlungen für Presseverlage sieht sich Google im Recht: "Wir sind überzeugt, dass unsere Angebote mit dem Leistungsschutzrecht in Einklang stehen. Jeder Verlag konnte schon immer selbst entscheiden, ob seine Inhalte über Google Dienste angezeigt werden oder nicht", sagt Google-Sprecher Kay Oberbeck.

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Die Presseverlage wollen Google vor Gericht zwingen, für die Nutzung ihrer Inhalte zu zahlen. Neben Springer (Bild, Welt) sind auch die Verlage Burda (Focus), Funke (WAZ, Hamburger Abendblatt), Madsack (Hannoversche Allgemeine, Leipziger Volkszeitung), M. DuMont Schauberg (Kölner Stadtanzeiger, Express) und Aschendorff (Westfälische Nachrichten) an der VG Media beteiligt.

An der LSR-Allianz beteiligen sich allerdings mehrere wichtige Online-Portale nicht. Dazu gehören Spiegel Online, handelsblatt.com, faz.net, stern.de und sueddeutsche.de sowie heise.de.

Auch focus.de und die deutsche Ausgabe der Huffington Post lassen sich derzeit nicht durch die VG Media vertreten. Diese Portale gehören zur Tomorrow Focus AG, die mehrheitlich dem Burda-Verlag gehört. Allerdings befinden sich rund 40 Prozent der Aktien der Tomorrow Focus AG im Streubesitz. (mit Material von dpa) / (jo)

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