Google: Einfaches WLAN-Opt-Out aus Geo-Datenbank

Google will in Zukunft die Hardware-Kennungen (MAC-Adressen) von WLAN-Basisstationen aus seiner Geo-Datenbank entfernen, falls deren Funknetz-Kennung (SSID) auf "_nomap" endet.

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Google hat ein Verfahren vorgestellt, mit der jeder Betreiber einer WLAN-Basisstation die Hardware-Merkmale seines Geräts gezielt aus Googles Geo-Datenbank austragen lassen kann (Opt-Out). Das berichtet der bei Googles Global Privacy Counsel beschäftigte Peter Fleischer in einem Beitrag im Google-Blog. Fleischer hatte das Verfahren bereits im September angekündigt.

Laut seinen Beschreibungen muss man für das Opt-Out-Verfahren die WLAN-Kennung (SSID) des eigenen Access Points anpassen: Danach entfernen die Google-Server bereits gesammelte Hardware-Kennungen aus der Datenbank, wenn deren SSID auf "_nomap" endet. Diese Ergänzung lässt sich leicht über die Verwaltungsoberfläche der Geräte erledigen, weitere Details zum Location-Dienst und zu dem nun vorgestellten Ausstiegsverfahren beschreibt das Unternehmen auf einer Hilfe-Webseite.

Laut Fleischer habe Google dieses Opt-Out-Verfahren gewählt, da es sehr einfach sei und Schutz gegen Missbrauch biete, denn nur der Access-Point-Betreiber selbst könne die Änderung vornehmen. Außerdem hofft das Unternehmen, dass andere Geodaten-Sammler in Zukunft die Zeichenkette "_nomap" als universelle Opt-Out-Kennung für WLAN-Geräte berücksichtigen. (rek)