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Google-Entwickler erstellen Software zum Aufspüren von Kinderpornografie

Google [1] stellt der US-Organisation National Centre for Missing and Exploited Children (NCMEC [2]) eine Software zur Verfügung, die automatisch kinderpornografische Abbildungen erkennen soll. Sie war ursprünglich entwickelt worden, um Urheberrechtsverletzungen auf YouTube zu verhindern. Im Rahmen eines Programms, das Google "20-percent time" nennt und in dem Entwickler einen Teil ihrer Arbeitszeit eigenen Projekten widmen können, passten Shumeet Baluja und sein Team die Mustererkennung an die Bedürfnisse von NCMEC an.

NCMEC unterstützt die Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen gegen Kinder und versucht, vermisste Kinder aufzuspüren. In diesem Zusammenhang haben die Mitarbeiter der Organisation seit 2002 rund 13 Millionen Bilder und Videos ausgewertet, 5 Millionen davon in 2007. Die Software von Google soll die Analysten nun beim Aufspüren und Sortieren des Bildmaterials unterstützen. "Kriminelle bedienen sich beim Geschäft mit Kinderpornografie modernster Technik. Um solche Verbrechen zu bekämpfen und aufzuklären, müssen wir ebenfalls solche Technik nutzen", sagte NCMEC-Chef Ernie Allen. (ad [3])


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http://www.heise.de/-199827

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.google.de/intl/de/about.html
[2] http://www.missingkids.com/
[3] mailto:ad@ct.de