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Google Glass: Googles nächstes Wearable könnte sich um den Kopf winden

Google nächstes Kopf-Wearable könnte kein Nasenfahrrad sein, falls das Unternehmen ein nun erteiltes Patent umsetzt.

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Abbildung aus dem Google-Patent

(Bild: US-Patentamt)

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Google tüftelt weiter an seinem Projekt eines Wearables für den Kopf. Nachdem der Verkauf der ersten Version der Google Glass Anfang dieses Jahr beendet wurde, ist das Unternehmen offenbar auf der Suche nach einem besseren Prinzip. Aus einem nun erteilten US-Patent mit der Nummer 9,195,067 geht hervor, wie es aussehen könnte.

Es handelt sich nicht wie das ursprüngliche Modell um ein Brillengestell, sondern eine Art teilelastischer Bügel, der sich vom Hinterkopf des Nutzers über ein Ohr bis nach vorn windet. Dort platziert das "Wearable Device with Input and Output Structures" ein Display vor einem Auge des Nutzers. Er soll dabei den Bügel an seine Kopfform anpassen können. Mit Hilfe einer Zusatzkomponente soll das Display auch von beiden Augen zu sehen sein können.

Abbildung aus dem Google-Patent

(Bild: US-Patentamt)

Nach dem Verkaufsstopp im Januar kamen schnell Spekulationen auf, Google begrabe sein Datenbrillen-Projekt. Dem trat Google entgegen. Das Unternehmen räumte zwar Probleme mit der Glass ein, dementierte aber, das Projekt aufgeben zu wollen. Im Sommer hieß es, Google verteile eine überarbeitete Datenbrille an Partner des Unternehmens. Zuletzt kursierten Gerüchte, Google wolle zwei neue Modelle anbieten, davon eines ohne Display. (anw)