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Google Hangouts nutzt Peer-to-Peer-Verbindungen

Google+

(Bild: dpa, Ole Spata/Archiv)

Der Messenger Hangout von Google nutzt nun direkte Verbindungen zwischen Teilnehmern. Das soll Geschwindigkeit und Qualität der Anrufe verbessern.

Google Hangouts hat eine kleine, aber wichtige Änderung am Routing der Verbindung zwischen zwei Hangout-Teilnehmern vorgenommen: Diese nutzt nun auch Peer-to-Peer-Verbindungen, also direkte Verbindungen. Eine solche ist allerdings nicht immer verfügbar, sie kann beispielsweise an einer Firewall scheitern. Die Funktion ist auf allen Plattformen, also Android, iOS und dem Web-Interface verfügbar und soll im Laufe der nächsten Woche überall installiert werden. Hangouts benachrichtigt die Anwender mit einem Hinweis von der Änderung.

Die direkte Verbindung bringt zwar Vorteile bei der Verbindungsqualität, ermöglicht einem Kommunikationspartner aber auch die Ermittlung der eigene IP-Adresse, auch wenn die App selbst darüber keine Auskunft gibt. Der Instant Messenger Skype hat erst kürzlich die IP-Adressen der Nutzer versteckt[1], um Angriffe gegen Anwender zu erschweren. (uma[2])


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[1] https://www.heise.de/meldung/Online-Mobbing-Skype-versteckt-jetzt-standardmaessig-IP-Adressen-3082646.html
[2] mailto:uma@ct.de