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Google Health wird abgeschaltet

Google hat die verbleibenden Nutzer von seines Gesundheitsdienstes Google Health dringend aufgefordert, bis zum 31. Dezember 2012 alle Gesundheitsdaten aus dem Dienst zu kopieren. Zum Jahreswechsel sollen alle verbleibenden Daten unwiederbringlich gelöscht werden. Sowohl Google als auch Microsoft bieten US-Bürgern Tools an, die persönliche Gesundheitsakte von Google Health nach Microsoft Healthvault zu kopieren.

Im Juni 2011 hatte Google das Aus für Google Health beschlossen [1]. Das 2008 gestartete Angebot [2] konnte nicht Googles hohe Erwartungen erfüllen und blieb mit weniger als 10.000 Nutzern eine Zehnerpotenz unter den gesetzten Zielen. Die Kritik von Datenschützern, eine Suchmaschine aggregiere medizinische Daten, konnte Google nicht überzeugend entkräften.

Zum endgültigen Aus des Angebotes erläutert Google, wie die komplette persönliche Gesundheitsakte als ZIP-Datei lokal gespeichert [3] werden oder direkt Microsoft Healthvault [4] übergeben werden kann. Sollten Nutzer beim erneuten Einloggen in Google Health keine Daten mehr in ihrer Patientenakte finden, hätten sie die Migration erfolgreich vollzogen, erklärt Google das Prozedere. (anw [5])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-1772010

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/meldung/Das-Ende-von-Google-PowerMeter-und-Google-Health-1268001.html
[2] https://www.heise.de/meldung/Google-Health-ist-online-208779.html
[3] http://support.google.com/health/answer/1347989/?hl=en&
[4] http://support.google.com/health/answer/1347995/?hl=en&
[5] mailto:anw@ct.de