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Google-Nutzer können Web- und Ortsdaten automatisch löschen lassen

Google-Nutzer können künftig festlegen, dass ihre Aktivitätsdaten regelmäßig gelöscht werden. Die Daten verschwinden nach 3 oder 18 Monaten automatisch.

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(Bild: dpa, Matt Rourke/AP)

Google sammelt fleißig Daten über seine Nutzer, die sich jederzeit manuell löschen lassen. Nun wird es für die Nutzer etwas bequemer: Ab sofort können sie im Google-Konto festlegen, dass die erfassten Daten zu besuchten Websites und Orten automatisch und regelmäßig gelöscht werden. Beim Zeitraum haben die Anwender die Wahl zwischen 3 und 18 Monaten. Wer will, kann seine Daten auch weiterhin unbefristet bei Google gespeichert lassen. Alternativ ist ein kompletter Widerspruch gegen die Sammelei wie gehabt möglich.

Google-Nutzer entscheiden, ob ihre Daten automatisch gelöscht werden.

Die persönlichen Daten verbessern das Nutzererlebnis, betont Google in einem Blog-Eintrag. Durch die Analyse der Informationen ist etwa eine Personalisierung der Websuche möglich. Google empfiehlt zum Beispiel Restaurants, die der Nutzer wahrscheinlich mag.

"Wir arbeiten daran, Ihre Daten privat und sicher zu speichern", versichert Google. "Wir haben das Feedback bekommen, dass sich Nutzer einen einfachen Weg wünschen, Daten zu verwalten oder zu löschen." Die neuen Kontrollmöglichkeiten sollen innerhalb der nächsten Wochen für alle Google-Kunden verfügbar sein. (dbe)