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Google Pixel C: Android-Tablet mit magnetischer Tastatur

Google hat ein Convertible namens Pixel C vorgestellt, ein Tablet mit Anstecktastatur. Es läuft nicht unter Chrome OS, sondern unter Android. Besonders raffiniert ist die Tastatur.

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Google hat sein erstes Convertible vorgestellt, eine Mischung aus Tablet und Notebook, die anders als die Chromebooks nicht mit Chrome OS läuft, sondern mit normalem Android. Die Besonderheit des Pixel C genannten Convertibles ist dann auch eher die Tastatur als die technischen Daten.

Google Pixel C - Android-Tablet mit 10-Zoll-Display (6 Bilder)

Ohne Tastatur kostet das Google Pixel C ab 500 US-Dollar.

Die Tastatur hält rein magnetisch am Tablet. Sie hält beim Transport als Schutz über dem Display, aber auch beim Benutzen nur als Tablet dadrunter. In den Notebook-Modus bekommt man das Pixel C, indem man das Display über den hinteren Teil der Tastatur hält und anhebt – dann hebt sich ein Scharnier aus der Tastatur.

Das Scharnier hält das Tablet stabil und lässt sich verstellen. Die Verbindung ist laut Vorführung so stabil, dass sich die Kombination sowohl nur an der Tastatur wie auch nur am Display tragen lässt.

Die Tasten messen 18,8 Millimeter, sind also fast so groß wie die Standardtasten von 19 mm × 19 mm – da haben viele Subnotebooks und Ultrabooks kleinere Tasten. Die Tastatur hat einen Akku, der zwei Monate bei täglichem Benutzen halten soll. Er lädt sich induktiv aus dem Tablet.

Das Display des Pixel C zeigt 2560 × 1800 Pixel auf 10,1 Zoll, rund 308 dpi im ungewöhnlichen Seitenformat von 1:1,4. Es soll 500 cd/qm Helligkeit erreichen und den sRGB-Farbraum abdecken. Das Tablet läuft mit dem Nvidia Tegra X1 und 3 GByte Speicher, zudem hat es eine Typ-C-Buchse. Das Android soll alle sechs Wochen ein Update bekommen.

Auch die US-Preise verrät Google schon: 500 US-Dollar für das Pixel C mit 32 GByte und 600 US-Dollar für 64 GByte – ohne Tastatur. Die kostet 150 US-Dollar extra. Noch in diesem Jahr soll es erhältlich sein.

[Update 20:00 Uhr] Das Pixel fertigt Google anders als die Nexus-Tablets und -Smartphones ohne Unterstützung eines anderen Herstellers. Das bedeute laut Google aber nicht das Ende der Nexus-Baureihe, und auch das Chromebook Pixel bleibt weiter im Angebot. (jow)