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Google Playtime: Von Smartphones zu Assistenten

Die Konferenz der Android-Entwickler machte auf die Neuerungen im Play Store aufmerksam und setzte einen Schwerpunkt bei Künstlicher Intelligenz und Assistenten.

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Google Playtime: Von Smartphones zu Assistenten

(Bild: heise online/Herbert Braun)

Mehr als dreißig Mal hielt Google bereits seine Konferenz "Playtime" ab – am Donnerstag findet die bislang größte in Berlin statt, wie der für Android und Google Play zuständige Vice President Jamie Rosenberg erklärte. Ziel der Veranstaltung ist es, Entwickler aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten zu vernetzen sowie auf die neuesten Features in Android und Play Store einzuschwören. Zweieinhalb Milliarden Mal werden alleine die Apps der Entwickler dieser Regionen pro Monat heruntergeladen – dabei liegt die Vorstellung des ersten Android-Smartphones noch nicht einmal ganz neun Jahre zurück.

Um die Entwickler zu motivieren, rief Google zum zweiten mal einen Indie Games Contest für europäische Entwickler aus. Diverse kleine Neuerungen geben mehr Möglichkeiten bei der Veröffentlichung. So gibt es seit kurzem eine "Android Excellence"-Kategorie im Store; Entwickler können ihre App in einzelnen Ländern Alpha- oder Beta-testen.

Zwecks Qualitätssicherung hat Google ein Android Security Rewards Program auf den Weg gebracht, das Sicherheitsforscher für gefundene Bugs belohnt. Android Vitals entdeckt in der Play Console nun Probleme bei Stabilität und Stromverbrauch von realen Nutzern noch genauer. Entwickler können ermitteln, warum genau ein bestimmtes Gerät ihre App nicht unterstützt. Auch für Tests mit Bezahldiensten und abgelaufene Subskriptionen gibt es nun bessere Werkzeuge.

Den Übergang von einer "Mobile first" zu einer "KI first" Welt hatte Google-Chef Sundar Pichai vor einigen Monaten ausgerufen. Auch und gerade auf Mobilgeräten wird künstliche Intelligenz immer relevanter – insbesondere beim Google Assistant, der auf Smartphones wie auf spezieller Hardware läuft. Beispiele und Möglichkeiten von KI in Android-Apps (sowohl serverseitig als auch direkt in der App) nahmen daher viel Platz auf der Playtime-Konferenz ein. Insbesondere für Google Assistant bestehe noch dringender Bedarf an neuen Apps. (Herbert Braun) / (mho)

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