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Google Reader schlanker und plussiger

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Google hat seinen RSS-Aggregator Reader überarbeitet. Die Bedienoberfläche wurde an die der anderen Dienste angepasst, sie ist jetzt schlanker und schicker. Ziel der Neugestaltung war es offenbar auch, den Reader besser mit Googles sozialem Netzwerk Google Plus zu verzahnen – und einen sanften Druck auf Google-Reader-Nutzer auszuüben, Google Plus einzusetzen.

Einige soziale Funktionen, die der Reader bisher selber bot, sind der Umstellung nämlich zu Opfer gefallen, wie Google bereits vorab im Reader-Blog angekündigt hatte. Dazu zählen das Teilen gelesener Artikel und das Abonnieren der geteilten Artikel. Statt dieser Funktionen ist der Benutzer aufgerufen, zukünftig Google Plus zu nutzen, mit dem sich Ähnliches realisieren lässt, erläuterte Google im Reader-Blog. Google hat eine Exportfunktion für bisher geteilte Artikel bereitgestellt.

Erste Kommentare von Vielnutzern der sozialen Reader-Funktionen fallen enttäuscht aus. Sie bezweifeln, dass das Teilen von Artikeln in Google Plus so gut funktioniert wie im Reader – und diskutieren Alternativen. Nichts geändert wurde an der Zusammenarbeit von Reader mit Drittanbieter-Diensten. Nach wie vor lassen sich die im Reader aggregierten Feeds über seine API mit Drittanbieterprogrammen wie Reeder oder Feedly nutzen. (jo)

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