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Google Tabellen unterstützt Makros

Die Tabellenkalkulation von Google Docs kann ab sofort die durchgeführten Arbeitsschritte als Makros aufzeichnen. Mit ihnen lassen sich langweilige Routinearbeiten automatisieren, was viel Zeit spart.

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Automatisierung: Google Tabellen unterstützt Makros

Die Tabellenkalkulation von Google wird immer mächtiger: Ab sofort unterstützt Google Tabellen (Sheets) auch die Aufnahme und Anwendung von Makros. Mit ihnen lassen sich nervige Arbeitsschritte aufzeichnen und automatisiert ausführen, was viel Zeit spart.

"Die immer gleichen Schritte zu wiederholen, kann Stunden kosten", schreibt Produktmanager Ryan Weber im Google-Blog. Bei Microsoft Office und anderen Desktop-Anwendungen gehören Makros schon seit Jahren zur Grundausstattung.

Nach der Aufnahme wandelt Google das Makro automatisch in Apps-Script-Code um. Diese einfach zu erlernende Skriptsprache basiert auf JavaScript und lässt den Nutzer in Google Docs "coole Sachen machen". Um das Makro später zu verändern, lässt sich einfach das Skript editieren – eine zeitraubenede Neuaufnahme des Makros entfällt. Wer kann, darf auch eigene Apps-Skripte schreiben und kann sie in Google Sheets als neue Makros importieren. Weil die Makros in der Cloud liegen, können auch die Kollegen bequem auf sie zugreifen.

Google hat neben den Makros weitere Funktionen eingeführt, darunter Seitenumbrüche für den Druck und veränderbare Papiergrößen (ebenfalls für den Druck). Bei Pivot-Tabellen lassen sich Daten auch nach Zeiträumen gruppieren. In Zellen können außerdem auch Checkboxen untergebracht werden. Die Neuerungen will Google in den "nächsten paar Wochen" für alle Nutzer freischalten.

Öde Arbeitsschritte, die sich ständig wiederholen, lassen sich als Makro aufzeichnen. – Quelle: G Suite

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(dbe)

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