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Google Trends erschließt Suchinteresse in Echtzeit

Google hat sein Web-Tool "Trends" um Echtzeit-Analysen erweitert und macht damit möglich, Suchtrends aus aller Welt auch regional heruntergebrochen aktuell zu verfolgen.

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Google

(Bild: dpa, Martin Gerten)

Über die eingegebenen Suchbegriffe erhält Google tiefe Einblicke in die Interessenslage seiner Nutzer. Einen Teil dieser Informationen macht der Konzern nun über sein aufgebohrtes Web-Tool "Google Trends" jedermann zugänglich. In Echtzeit, so betont Google, lässt sich "auf Grundlage von über 100 Milliarden Suchanfragen pro Monat" erkunden, wann und in welcher Region der Welt das Interesse an bestimmten Themen am größten ist.

Auf der neuen Trends-Homepage zeigt Google zunächst eine Reihe sogenannter "Echtzeit-Stories", die nach Suchinteresse angeordnet seien und nach der Google-Analyse aktuell an Bedeutung gewinnen. Dabei bezieht sich Trends nicht nur auf die Suchanfragen, sondern auch auf die Interessenlage bei YouTube und Google News. Man wolle darstellen, "welche Themen und Stories im Web kursieren und für die viralen Momente des Tages sorgen" könnten.

Google Trends zeigt, dass Interesse am Programm der Kieler Woche fast ausschließlich in Norddeutschland besteht.

Noch spannender ist, dass sich im Analyse-Bereich mehrere Schlagworte miteinander vergleichen lassen. So ist es beispielsweise möglich zu sehen, welche Kandidaten in einem Wahlkampf über den Zeitverlauf mehr Interesse bei den Nutzern hervorrufen.

Außerdem bricht Google dank IP-Geolokalisation die Analyse auf einzelne Regionen herunter. So wird beispielsweise sichtbar, dass das Programm der Kieler Woche, die am morgigen Samstag startet, fast nur von Personen aus Schleswig-Holstein gesucht wird. Die Besucher der Veranstaltung kommen demnach nicht aus dem gesamten Bundesgebiet, sondern weit überwiegend aus dem hohen Norden Deutschlands. (hob)

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