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Google: URL-Shortener goo.gl wird abgeschaltet

Google ersetzt kurzfristig den URL-Shortener-Dienst goo.gl mit seiner neuen Firebase-Plattform. Registrierten Anwendern und Entwicklern räumt man allerdings eine Schonfrist ein. Alle schon erstellten Kurz-URLs erreichen nach Beendigung weiterhin ihr Ziel.

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Google

(Bild: dpa, Boris Roessler)

Der 2009 eingeführte URL-Kürzungsdienst von Google (goo.gl) wird in mehreren Phasen eingestellt und in den kommenden Wochen von Firebase Dynamic Links ersetzt. Google nennt in dem entsprechenden Blogbeitrag den 13. April 2018 als Deadline für Benutzer, die entweder anonym URLs verkürzt oder den Dienst bislang nie verwendet haben. Entwicklern, die die URL Shortener API nie genutzt haben, wird der Zugriff auf den Dienst zum 30. Mai 2018 gesperrt.

Registrierte Benutzer und Entwickler, die bereits URLs verkürzt haben, können die goo.gl-Konsole noch bis zum 30. März 2019 nutzen. Nach der Beendigung des Dienstes werden alle bestehenden Short-Links auch in Zukunft das gewünschte Ziel erreichen. Eine Migration zum neuen Dienst Firebase Dynamic Links (FDL) erfolgt nicht automatisch.

Die von Google 2014 erworbene Plattform Firebase soll durch die Integration verschiedener Dienste eine Plattform für Android-, iOS- und Mobile-Anwendungen werden. Vor kurzem gab Google mit "Mobile first" bekannt, dass die Mobilversion von Webseiten eine noch wichtigere Rolle spielen werden, da Mobilnutzer inzwischen die Hauptkunden von Google sind.

(bme)

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