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Google ändert seine 3D-Web-Strategie

Google plant seine 3D-Web-Schnittstelle O3D weitgehend zugunsten von WebGL[1] einzustellen. Das bisherige Browser-Plugin[2] sowie der Quellcode der API sollen noch etwa ein Jahr zum Download bereit stehen, aber nicht mehr weiterentwickelt werden. Stattdessen, so kündigte[3] das O3D-Team an, konzentriere man sich auf die Verbesserung der auf OpenGL 2.0 ES[4] basierten Schnittstelle WebGL und werde O3D als JavaScript-Bibliothek für WebGL anbieten.

Grund für den Richtungswechsel seien die Performancezuwächse bei der JavaScript-Interpretation aktueller Browser sowie das ANGLE-Projekt, das WebGL-Inhalte auch ohne installierte OpenGL-Treiber unter Windows ermöglichen soll. WebGL[5] wird derzeit von der Khronos Group sowie Mozilla entwickelt, inzwischen beteiligen sich auch AMD, Ericcsson, Nvidia und Opera an der Schnittstelle. Erste experimentelle Implementierungen gibt es für Firefox[6] und WebKit[7]. (chh[8])


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http://www.heise.de/-996173

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[1] https://www.heise.de/meldung/Erster-Entwurf-fuer-Spezifikationen-der-3D-Schnittstelle-WebGL-liegt-vor-883288.html
[2] https://www.heise.de/meldung/Google-Plug-in-fuer-3D-im-Browser-214868.html
[3] http://o3d.blogspot.com/
[4] http://www.khronos.org/opengles/
[5] http://www.khronos.org/webgl/
[6] https://www.heise.de/meldung/Firefox-mit-anfaenglicher-WebGL-Anbindung-789376.html
[7] https://www.heise.de/meldung/WebGL-bringt-3D-in-die-Browser-Engine-WebKit-833648.html
[8] mailto:chh@ct.de