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Google als Ego-Zentrale

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In Zeiten von sozialen Netzen wie Xing, MySpace und Twitter werden online verfügbare Informationen über Menschen immer wichtiger. Personalverantwortliche überprüfen Bewerber heutzutage oft auch mal online, mit einer Abfrage bei Google oder bei einer Personensuchmaschine wie Yasni. Leichtfertige online getätigte Äußerungen können zu ernsten Problemen mit dem Arbeitgeber führen.

Jedermann ist daher gut beraten, regelmäßig das Bild von sich im Netz, seine Online-Reputation, zu überprüfen. Für die Suche nach dem eigenen Namen hat sich der Name Ego-Surfen etabliert. Unternehmen wie myON-ID betreiben das Reputation-Management als Dienstleistung.

Dieser Hintergrund gibt der Neuerung bei Google Gewicht, jetzt die Google-Profile bei Namenssuchen zu berücksichtigen: Amerikanische Google-Nutzer, die einen Google-Account haben, können seit gestern festlegen, dass die Suchmaschine das in den Account-Einstellungen hinterlegte Profil bei Suchen nach ihrem Namen auf betreffenden Suchergebnisseiten anzeigt.

Auf diese Weise – sozusagen als offizielles Feature der Volltextsuchmaschine – erhalten die Google-Profile ein enormes Gewicht. Neben den eigenen Profilen will Google auch Links für die Suche nach dem betreffenden Namen bei anderen Netzen einbauen, was Google zu einer Schaltzentrale für das Ego-Surfen macht. (jo)

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