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Google bevorzugt schnelle Webseiten in der Mobilsuche

Google will künftig schnelle Webseiten in der Mobilsuche bevorzugen. Lahme Seiten landen unter Umständen auf den hinteren Suchergebnisseiten. Sie werden damit praktisch unsichtbar.

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Google will auch in der Mobilsuche schnelle Websites bevorzugen.

(Bild: dpa, Rolf Vennenbernd)

Mobile Internetnutzer sind chronisch in Eile. Deshalb bevorzugt Google in seiner Mobilsuche schnelle Webseiten. Bleibt eine Seite zu lange weiß, landet sie unter Umständen auf den hinteren Suchergebnisseiten – ein großer Nachteil für den Seitenbetreiber, denn das Angebot wird damit praktisch unsichtbar.

Der Google-Algorithmus hat schon seit einer ganzen Weile die Ladegeschwindigkeit als eines unter vielen Signalen ausgewertet. Allerdings habe man sich bislang auf die Desktop-Suche konzentriert, schreibt Google im Webmaster-Blog. Ab Juli ändert sich das.

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Das sogenannte "Speed Update" betrifft lediglich mobile Webseiten, welche die "langsamste Nutzererfahrung" liefern, betont Google. Es sei nur ein kleiner Teil der Suchanfragen betroffen. Die Regeln gelten für alle Seiten gleichermaßen, ganz unabhängig von der eingesetzten Technik, die für den Bau der Seite verwendet wurde.

Eine lahme Webseite kann aber auch weiterhin sehr hoch im Ranking auftauchen, wenn sie relevante und hochwertige Inhalte liefert. Google ermuntert die Entwickler aber, sich Gedanken über die Performance zu machen. Als Hilfestellung verweist Google auf Ressourcen und Tools.

Google stellt mit PageSpeed Insights ein Werkzeug zur Verfügung, das die Performance einer Website vermisst. Das Tool hat jüngst einen Relaunch bekommen und bietet neben einem hübscheren Aussehen auch einige Neuerungen.

Der "Geschwindigkeitswert" gibt etwa Auskunft darüber, wie schnell eine Webseite ist – bei der Wertung "langsam" sollten Seitenbetreiber fix aktiv werden. PageSpeed Insights liefert die passenden Optimierungsvorschläge gleich mit.

Lesen Sie dazu in c't:

(dbe)
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